07.08.2018
Examen 2018 bei Sanitas
21 Auszubildende des Kurses 21 haben ihr Physiotherapie-Examen bestanden. Fünf Absolventinnen erhielten bei der Abschlussfeier Preise für besondere Leistungen.
Bis zum Donnerstag 16:30 Uhr mussten die Auszubildenden der Physiotherapieschule Sanitas bangen und hoffen - dann kam die erlösende Nachricht: 21 Absolventinnen und Absolventen des Kurses 21 dürfen sich nun staatlich anerkannte Physiotherapeuten nennen. Mit einer Feier am Freitag, 3. August, im Mittelstandszentrum in Bad Mergentheim feierten sie gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Freunden das bestandene Examen. Ihre Zukunftsaussichten sind rosig: alle haben bereits einen Anschlussvertrag in der Tasche.
Hervorragende Zukunftsperspektiven
"Um einen
Arbeitsplatz müsst Ihr Euch keine Sorgen machen, Ihr könnt euch die Stellen
aussuchen", betonte denn auch Schulleiterin Gabriele Weidner in ihrer Begrüßung.
"Freut Euch auf einen komplexen aber wunderschönen Beruf und nutzt die
Möglichkeiten, die sich Euch bieten." Sie verwies auf die vielen Veränderungen
und Einschnitte, die den Kurs 21 in besonderer Weise geprägt haben. "Neben
freudigen Ereignissen wie den Schwangerschaften von gleich drei Dozentinnen gab
es einige Krankheitsausfälle, und vor allem der unerwartete Tod unseres
langjährigen Physiologie-Dozenten Dr. rer. nat. Dr. med habil. Bernd Gerold
Heppelmann hat das vergangene Jahr überschattet. Er hat es immer verstanden,
das komplexe Fach in lockerer Weise zu vermitteln. Mit dieser lockeren Art wird
er uns in Erinnerung bleiben", so Weidner. Zum Gedenken an Dr. Dr. Heppelmann erhoben
sich alle Anwesenden zu einer Schweigeminute.
Dank an das Dozententeam
Einen
besonderen Dank für flexibles Einspringen und zusätzliche Unterrichtsübernahme
richtete Gabriele Weidner daher an das gesamte Dozententeam der
Physiotherapieschule Sanitas Tauberfranken. "Ihr habt mit eurem Engagement
dafür gesorgt, die Lücken zu überbrücken. Es ist schön Euch alle im Team zu
haben." Zum letzten Mal dabei war Dr. Norbert Lorey. Nach zehn Jahren als
Dozent für Neurologie und Neuroanatomie verabschiedete er sich krankheitsbedingt von der
Physiotherapieschule. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein begeisterter
Lehrer werde, aber hier an dieser Schule ist das möglich", betonte Dr. Lorey
und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
Eindrucksvolle Entwicklung durchgemacht
In weiteren
Ansprachen ließen der Physiotherapeutische Leiter der Schule Raymond Valk und
der Ärztliche Leiter Prof. Dr. Werner Romen die dreijährige Ausbildung von Kurs
21 noch einmal Revue passieren. Beide hoben die deutliche Entwicklung der
Auszubildenden in den vergangenen drei Jahren hervor. "Aus eher schüchternen Jugendlichen
direkt von der Schulbank sind verantwortliche junge Physiotherapeuten geworden,
die aktiv nachfragen und verstanden haben, dass es wichtig ist sich
weiterzubilden", so Prof. Dr. Romen. "Es hat Freude gemacht Euch zu unterrichten."
Und auch Raymond Valk betonte: "Ihr habt bei mir einen nachhaltigen Eindruck
hinterlassen. Die Veränderungen, die Ihr bewältigen musstet, haben Euch stark
gemacht." Die Kursnummer 21 stehe so in vielfältiger Weise dafür, dass die
Absolventen nicht nur volljährig, sondern - wie etwa im Strafrecht - wirklich erwachsen
geworden seien.
Starkes Gemeinschaftsgefühl der Absolventen
Dieses starke
Gemeinschaftsgefühl spiegelten auch die Absolventen selbst in ihrer Ansprache
wider, die die beiden Klassensprecherinnen Vanessa Berger und Jennifer Thorwarth
vortrugen. Die beiden erinnerten u.a. an die gemeinsame Klassenfahrt nach
Regensburg, die Organisation der vorangegangenen Abschlussfeier und vor allem an
die sechswöchige anstrengende Examensphase. Vor den Prüfungen habe man sich
gemeinsam im Garten im Kreis aufgestellt und gegenseitig motiviert mit dem
Motto: "Heute ist ein guter Tag für einen guten Tag!". Gemeinsam sei man nun
stolz auf das Erreichte. Mit einer Rose bedankten sie sich bei Eltern und
Freunden für die Unterstützung während der Ausbildungszeit und der
Prüfungsphase. Und auch für die Dozenten hatten sie ein Dankschön vorbereitet.
Preise für hervorragende Leistungen
Zum Abschluss
erhielten die 21 Absolventinnen und Absolventen Blumen und ein kleines
Erinnerungsbuch aus den Händen der stellvertretenden Schulleiterin Katja
Gramlich. Zusätzlich konnten sich fünf junge Physiotherapeutinnen über Preise
für hervorragende Leistungen freuen: Sandra Brennfleck, Eva-Maria Gitter, Leonie Hahn und Jennifer Thorwarth
erreichten einen Notendurchschnitt von 1,3; Janina Staudt schaffte sogar die
Traumnote 1,0.
Die
dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten haben absolviert:
Jennifer Balke; Marcel Beez; Vanessa Berger;
Sandra Brennfleck (1,3); Achim Denecke; Marie-Christine Elleser; Eva-Maria Gitter
(1,3); Julian Größlein; Leonie Haag, Leoni Hahn (1,3); Franziska Hornung;
Manuel Huth; Laurine Möhler; Pauline Mühleck; Selina Müller; Anna Neser;
Isabelle Roller; Lea Schindler; Janina Staudt (1,0); Moritz Straub; Jennifer Thorwarth (1,3);
Die verkürzte Ausbildung zum staatlich
anerkannten Physiotherapeuten für Masseure und medizinische Bademeister haben
absolviert: Andreas Pfenning und Damaris Reinbold.



