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Martin Walther
Jule Strähle

...ist Teamplayer beim Fußballzweitligisten Würzburger Kickers

auf dem Platz

Nach seinem Physio-Examen bei Sanitas 2013 startete Martin in der Praxis Hirschlein ins Berufsleben. Inhaberin Sabine Hirschlein kannte Martin schon aus seiner Ausbildungszeit, denn als Schuldozentin bildet die erfahrene Physiotherapeutin die Schüler der Fachschule auch in ihrer Praxis in Mulfingen aus. Im Januar 2015 wechselte Martin dann Praxis für Physiotherapie am Theater. "Von einem ehemaligen Mitschüler habe ich dann den Tipp bekommen, dass bei den Würzburger Kickers eine Stelle frei wird und die habe ich dann auch bekommen," so Martin. Heute ist er für die medizinsche Berteuung der Mannschaft während Training/Spielen verantwortlich. Dazu zählt zum Einen die Therapie der Spieler bei Verletzungen, Pflege -  und Regenerationsmassagen, präventives Behandeln und die Versorgung von Wunden zum Anderen aber auch die Kommunikation mit Trainer, Ärzten und Athletiktrainer. Auch um die Materialbestellung kümmert sich der junge Physiotherapeut. "Im Prinzip bin ich von Montag bis Sonntag für die Mannschaft da und für alles was mit der Gesundheit der Spieler zu tun hat verantwortlich. Hauptaugenmerk liegt natürlich darauf, verletzte oder angeschlagene Spieler wieder so schnell wie möglich auf den Platz zu bekommen!"

Walther
auf der Bank
auf der Bank
 
 

...betreut die deutschen Skispringerinnen

Jule Strähle

Nach einer Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin in Waldenburg (99-2002) arbeitete Jule zunächst in einer kleinen Praxis nahe Backnang. 2002 beschloss sie dann, eine Ausbildung zur Physiotherapeutin bei Sanitas zu machen, die sie 2007 erfolgreich abschloss. Gleich im Anschluss stieg Jule als Physiotherapeutin in der Praxis Hackenberg und Martin in Oberstdorf ein. "Ich wollte bewusst in die Berge, wegen Skifahren, Bergtouren, MountainBiken usw. In der Praxis hatte  ich mich beworben, weil sie neben dem breiten medizinischen Patientenspektrum auch viele Sportler betreuen", erzählt Jule.

Oberstdorf ist bayerischer Olympiastützpunkt mit Internat, in dem Langläufer, Skispringer, Ski Alpiner, Nordische Kombinierer, SnowboardCrossler und Eiskunstläufer leben und trainieren. Viele von ihnen sind in Jules Praxis in Behandlung. 2012 kam dann Andi Bauer, Bundestrainer der Skisprung Damen, der ebenfalls in Oberstdorf lebt, in die Praxis und fragte ob jemand Interesse habe das Team physiotherapeutisch zu betreuen. "Er suchte speziell nach einer Physiothereapeutin, die den ganzen Winter mit unterwegs sein kann." Das war Jules Moment. Kurz darauf brach sie zum ersten Mal auf zum zweiwöchigen Lehrgang nach Norwegen. "Wir wollten sehen, ob es mit den Mädels passt und ob ich in das Team passe. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und es hat mir gleich viel Spaß gemacht."

Seit dem ist Jule dabei und tourt mit dem Team der Skisprung Damen durch die Welt. Bis jetzt war sie bei zahlreichen Weltcups, zwei Weltmeisterschaften (Predazzo (ITA), Falun (SWE)) und den Olympischen Spiele in Sotchi 2014, dabei. In dieser Zeit gab es viele sportliche Erfolge, Gold in Sotchi und Doppelgold in Falun. "Es waren wahnsinns Erlebnisse. Freud und Leid liegt aber bei uns im Team nah beieinander. Es gab schwere Verletzungen, Schicksalsschläge einzelner Sportlerinnen die einem mit der Zeit sehr ans Herz wachsen. Man muß lernen damit umzugehen, aber das macht es eben aus als Physio - es sind eben nicht nur gute therapeutische Kenntnisse gefragt." Nach wie vor ist Jule glücklich mit ihrer Entscheidung und hat noch lange nicht genug: "Ich hab einfach riesiges Glück gehabt. Niemals hätte ich mir erträumen lassen, dass ich mal eine Nationalmannschaft betreuen werde. NIE!! Mein Plan ist es noch zwei Jahre weiterzumachen. Nächstes Jahr kommt nochmal eine WM in Finnland und ein Jahr später die Olympischen Spiele in Südkorea." - Dann weiterhin viel Glück liebe Jule.

Ich hätte mir niemals erträumen lassen, dass ich mal die Nationalmannschaft betreuen werde! NIE!
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